Internet@Schule in Berlin

Vier von zehn Schulen sind unzureichend an das Internet angeschlossen. Nur 3 Bezirke haben ihre Hausaufgaben gemacht.

3. Dezember 2020, von Thomas Tursics

Über 20.000 Schülerinnen und Schüler befinden sich in Berlin derzeit in Quarantäne und müssen von zu Hause aus Schule machen. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie führt im Handbuch für schulisch angelerntes Lernen zu Hause für diese Fälle bewährte Vorgehensweisen auf, unter anderem: "jeden Tag zu einer festgelegten Uhrzeit mit einem kurzen Videochat für die ganze Klasse beginnen", "kurze und instruierende Videosequenzen an die Kinder verschicken" und "tägliche kurze Videobegrüßungen zu Tagesbeginn – nicht allein als Unterstützung für die eigene Tagesstruktur, sondern um die Lehrkraft und den schulischen Kontext als regelmäßigen Alltag zu erleben".

Ein kurzer Videogruß von der Lehrerin oder vom Lehrer bedeutet, dass die Schulgebäude auch ans Internet angeschlossen sein müssen. Jede Schule hat dafür 2 Leitungen mit je 16 Mbit/s zur Verfügung, eine besonders abgesicherte für die Schulleitung, die andere für edukative Zwecke. Schnellere Internetzugriffe sind theoretisch möglich, aber 42% aller Schulgebäude sind nur mit dieser Basisgeschwindigkeit oder sogar weniger angeschlossen. Reicht das für Videomeetings?

Gängige Videoplattformen benötigen für Videogespräche (in schlechter Qualität) mindestens 1,2 Mbit/s (Google Meet, Skype, MS Teams, Webex und BigBlueButton). Bei Bildschirmübertragungen werden sogar größere Datenmengen übertragen. Jeder DSL-16000-Anschluss kann zwar bis zu 16 Mbit/s empfangen (meistens effektiv deutlich weniger), die Videosignale müssen aber außerdem ins Internet gesendet werden. Die Sendeleistung beträgt lediglich bis zu 2,4 Mbit/s.

Wenn in einer Schule alle Rechner in den Computerräumen, im Pädagogenzimmer, genauso wie die interaktiven Tafeln und Whiteboards, ausgeschaltet oder zumindest vom Internet getrennt bleiben, dann könnte eine Lehrerin oder ein Lehrer genau eine Videokonferenz mit einer Klasse oder Lerngruppe halten. Mehrere Videokonferenzen zur gleichen Zeit sind praktisch in über 310 Schulgebäuden derzeit nicht möglich.

Berufsschulen werden dieses und nächstes Jahr mit besonders schnellen Internetanschlüssen versorgt. Die Situation an den allgemeinbildenden Schulen ist auf den folgenden Karten dargestellt. Rote Symbole markieren Schulen mit keinem oder schlechtem Internet ( unter 1 Mbit/s, bis 6 Mbit/s und bis 16 Mbit/s). Grüne Symbole erhalten Schulen mit schnellen Anschlüssen ( bis 50 Mbit/s, bis 100 Mbit/s und unter 1 Gbit/s). Breitbandanschlüsse mit mindestens 1 Gbit/s sind schwarz markiert .

Alle Schulen sind mit einem Telekom@School-Anschluss ausgestattet, jedoch größtenteils mit Verträgen, die nicht die technischen Möglichkeiten ausnutzen, wie Sie auf der Karte im Detail für die einzelnen Bezirke sehen können.

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, Berlin
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Charlottenburg-Wilmersdorf

Die Schulgebäude gehören den Bezirken und Charlottenburg-Wilmersdorf bildet mit 78% langsamen Internetanschlüssen (orange- und lachsfarbige Symbole auf der Karte) das Schlusslicht in Berlin.

Nur das Charlotte-Wolf-Kolleg und das Hildegard-Wegscheider-Gymnasium kommen auf eine maximale Geschwindigkeit von 100 Mbit/s. Bei 4 Gebäuden weiß der Bezirk nicht, welchen Anschluss ihre Schulen haben.

Links können Sie auf "Karte vergrößern" und anschließend auf die einzelnen Symbole klicken, um mehr Informationen zu den einzelnen Schulen zu erhalten.

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Das Netz der Deutschen Telekom bietet allerdings deutlich schnelleres Internet an und im bezirklichen Vergleich könnte Charlottenburg-Wilmersdorf mit einem Schnitt von 193 Mbit/s sogar auf Platz 1 in Berlin kommen.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit für den Upload von Daten würde bei 38 Mbit/s liegen. Das ist ebenfalls der beste Wert in Berlin. Ausreichen würde er für bis zu 15 Videokonferenzen zur gleichen Zeit. In einer Grundschule mit 3 Parallelklassen je Jahrgangsstufe könnte so fast jede Klasse gleichzeitig eine Konferenz abhalten.

Auf der Karte erkennen Sie jetzt eine weitere Einfärbung. So "grün" wäre das Internet an den Schulen, wenn bessere Verträge mit der Telekom abgeschlossen würden.

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Der Unterschied zwischen der aktuellen Internetgeschwindigkeit und der möglichen Geschwindigkeit ist sehr groß. Um welche Geschwindigkeit könnte der Internetanschluss verbessert werden?

keine Verbesserung möglich
bis zu 100 Mbit/s mehr
noch mehr

Auf der Karte sind die Symbole neu eingefärbt. Deutlich zu erkennen ist, dass jede Schule von besserem Internet profitieren kann. Bei vielen Gebäuden ist ein Vielfaches der Geschwindigkeit möglich.

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Tempelhof-Schöneberg

Der zweitlangsamste Bezirk ist Tempelhof-Schöneberg. Knapp 70% der Schulen sind mit langsamem Internet mit höchstens 16 Mbit/s unterwegs.

Die beiden schnellsten angeschlossenen Schulen kommen auf eine Geschwindigkeit von 250 Mbit/s. Beides sind Gymnasien. Eine Handvoll weiterer Gebäude sind mit 100 Mbit/s ausgestattet.

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Auch in Tempelhof-Schöneberg bietet die Telekom fast allen Schulen schnelles Internet an. Nur der Doppelstandort Hugo-Gaudig-Schule und Tempelherren-Grundschule kann nur mit langsamen 16 Mbit/s versorgt werden.

Um den Schulgebäuden einen schnelleren Internetanschluss anbieten zu können, bietet die Telekom die Zusatzoption LTE an. Über das Handy-Netz kann auch bei langsamen Verbindungen eine Geschwindigkeit von bis zu 300 Mbit/s ins Gebäude gebracht werden.

Die LTE-Option steht allen Schulgebäuden im Bezirk zur Verfügung, in Berlin bei 99,2% der Schulgebäude.

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Der Unterschied zwischen der aktuellen Internetgeschwindigkeit und der von der Telekom angebotenen ist auch in diesem Bezirk sehr groß. Lediglich in 4 Schulen scheint das derzeit mögliche Maximum an Geschwindigkeit vorhanden zu sein.

Die Telekom bietet einen Online-Test für die Verfügbarkeit von DSL-, LTE- und Glasfaser-Anschlüssen an. Die Werte auf dieser Karte wurden damit ermittelt.

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Friedrichshain-Kreuzberg

In Friedrichshain-Kreuzberg sind zwei Drittel der Schulgebäude mit langsamem Internet ausgestattet. Betrachtet werden sowohl die Hauptstandorte der Schulen als auch die Standorte der Filialen. Filialen können Zweitgebäude und Ergänzungsbauten sein, wo Schülerinnen und Schüler ebenfalls unterrichtet werden.

Auffällig sind hierbei 8 Schulen mit sehr alten Verträgen, die weniger als 16 Mbit/s Internetgeschwindigkeit bieten. Hier sind definitiv keine Videokonferenzen und kaum andere digitale Angebote in der Schule möglich.

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Die Telekom bietet größtenteils schnelleres Internet an. An 5 Schulen kann aber weiterhin nur langsames Internet mit bis zu 16 Mbit/s gebucht werden. Besonders an diesen Schulen sollte der LTE-Tarif geprüft werden, um schnellere Verbindungen zu erhalten.

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Mitte

In Berlin-Mitte sind fast 60% der Schulen mit langsamem Internet versorgt. Viele Schulen haben lediglich bis zu 16 Mbit/s, elf Schulen sogar weniger Geschwindigkeit. An der Allegro-Grundschule gibt es überhaupt keinen Internetanschluss.

Dem Bezirk ist bei 20% der Schulgebäude der Internetanschluss unbekannt. Bei den übrigen 20% ist schnelles Internet vorhanden. Lediglich eine Schule verfügt über eine Geschwindigkeit von bis zu 250 Mbit/s.

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Die Telekom bietet in Mitte bei über der Hälfte der Schulen eine Geschwindigkeit von bis zu 250 Mbit/s an.

Die City-Grundschule ist die einzige allgemeinbildende Schule in Berlin, bei der die Telekom aktuell 1 Gbit/s, also Breitband, anschließen könnte.

Die Senatsverwaltung hat lange verschlafen allen Schulen Breitbandanschlüsse bereit zu stellen. Bis Mitte nächsten Jahres sollen Ausschreibungsunterlagen vorbereitet werden, um alle Schulen an schnelles Internet anschließen zu können.

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Marzahn-Hellersdorf

In Marzahn-Hellersdorf sind ebenfalls fast 60% der Schulgebäude mit langsamem Internet versorgt. Die anderen 40% der Schulgebäude sind schneller angebunden.

Die Geschwindigkeit der Anschlüsse schwankt von geringen 6 Mbit/s bis zu 100 Mbit/s. 7 Schulen bleiben damit unter der Basisgeschwindigkeit, mit der die Gebäude angeschlossen werden sollten.

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Die Telekom bietet für die meisten Schulen Geschwindigkeiten von 175 bis 250 Mbit/s an.

Drei Schulen können nicht mit schnellem Internet versorgt werden. Hier bietet die Telekom schnelle LTE-Tarife an, um bis zu 300 Mbit/s in die Schulen zu bringen.

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Lichtenberg

In Lichtenberg sind die Hälfte der Schulgebäude mit langsamem Internet ausgestattet, die andere Hälfte mit schnellerem Internet. Wobei die Anschlüsse mit 25 Mbit/s und 50 Mbit/s dominieren, also nur minimal höher sind als die Basisgeschwindigkeit von 16 Mbit/s.

Auch bei den langsamen Internetverbindungen sind viele Gebäude mit weniger als 16 Mbit/s angeschlossen. Digital unterstützte Lernangebote sind damit kaum umsetzbar.

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Der Grüne Campus Malchow ist die größte allgemeinbildende Schule in Berlin und ihre Gebäude sind mit minimaler Geschwindigkeit ans Internet angeschlossen. Die Telekom kann den ca. 1700 Schüler*innen aber maximal 16 Mbit/s pro Gebäude anbieten.

In Karlshorst wird nächstes Jahr ein Gebiet mit 4 Schulen an das Glasfasernetz angeschlossen. Die Chancen stehen gut, dass diese Schulen anschließend 1 Gbit/s erhalten.

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Pankow

In Pankow haben nur 20% der Schulen langsame Internetverbindungen. Allerdings überwiegen wie in Lichtenberg bei den anderen Schulen Anschlüsse mit 25 Mbit/s und 50 Mbit/s.

Im Durchschnitt beträgt dadurch die Internetgeschwindigkeit in Pankow nur 38,2 Mbit/s.

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Viele Schulen könnten von der Telekom mit bis zu 250 Mbit/s angeschlossen werden. Allerdings gibt es im Gebiet um den Weißen See drei Schulen, die nur mit 6 Mbit/s versorgt werden können.

Fünf weitere Schulen können weiterhin nur mit 16 Mbit/s angeschlossen werden. Bei all diesen Schulen besteht die Möglichkeit über LTE (Mobilfunk) Internet mit bis zu 300 Mbit/s zu erschließen.

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Steglitz-Zehlendorf

Die Internet-Situation in Steglitz-Zehlendorf sieht ähnlich aus wie in Mitte. 44% der Schulen sind mit langsamen Internetverbindungen mit maximal 16 Mbit/s angeschlossen. Bei weiteren 25% der Schulen weiß der Bezirk nicht, wie die Schulen ans Internet angeschlossen sind.

Die Zinnowwald-Grundschule ist lediglich eine von zwei Schulen in Berlin mit Glasfaseranschluss. Ihr steht somit bis zu 1 Gbit/s Geschwindigkeit zur Verfügung.

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Ob der Glasfasteranschluss von der Telekom bereit gestellt wird, ist aus der Datenabfrage nicht erkennbar.

4 Schulen können von der Telekom nur mit langsamem Internet versorgt werden. Sie könnten aber über LTE schneller angeschlossen werden.

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Neukölln

In Neukölln gibt es etwa 30% langsame Internetverbindungen. Die Schulen im Süden sind mit am schnellsten angebunden und viele besitzen bis zu 100 Mbit/s.

Die Löwenzahn-Schule besitzt in Neukölln als einzige Schule eine sehr schnelle 250 Mbit/s-Internetleitung.

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Theoretisch bietet die Telekom in Neukölln sehr schnelles Internet an. Nur die Wetzlar-Schule ist hier eine Ausnahme und kann nur mit 16 Mbit/s angeschlossen werden.

Aber auch an dieser Schule steht die Tarif-Option LTE zur Verfügung, um die Internet-Geschwindigkeit zu erhöhen.

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Bei den letzten Bezirken fehlte diese Ansicht der Karte: Der Vergleich zwischen aktueller Geschwindigkeit und den maximal möglichen Geschwindigkeiten, welche die Telekom anbietet.

Die Symbole sehen überall in etwa gleich aus, da die meisten Gebäude schneller ans Internet angeschlossen werden könnten. In Neukölln sind bereits über 10 Schulen bei ihrer maximal verfügbaren Geschwindigkeit angekommen.

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Treptow-Köpenick

In Treptow-Köpenick sieht die Internetanbindung der Schulen erfreulich anders aus. Nur an 3 Schulen beträgt die Geschwindigkeit derzeit langsame 16 Mbit/s. Alle anderen Schulen sind (mit einer Ausnahme) mit mindestens 50 Mbit/s angeschlossen.

Das Archenhold-Gymnasium ist die zweite Schule mit 1 Gbit/s-Breitbandanschluss. Vom Namen her müsste der Anschluss über Vodafone erfolgt sein.

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Laut Geschwindigkeitstest kann die Telekom das Archenhold-Gymnasium nur mit langsamen 6 Mbit/s anbinden. Hier wurde vom Bezirk wohl eine bessere Lösung gefunden.

Die Telekom bietet in etwa die gleiche Geschwindigkeit an, wie sie bereits an den Schulen anliegen.

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Der Vergleich zwischen tatsächlicher und möglicher Internetgeschwindigkeiten ist in diesem Bezirk anders.

An den meisten Schulgebäuden in Treptow-Köpenick kann kein schnelleres Internet von der Telekom bezogen werden. Vereinzelt kann die Geschwindigkeit noch erhöht werden.

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Reinickendorf

In Reinickendorf sieht die Internetanbindung der Schulen noch ein wenig besser aus als in Treptow-Köpenick. Im Durchschnitt können die Schulen sich mit 177 Mbit/s im Internet bewegen.

Nur die Bettina-von-Arnim-Schule hat noch eine langsame Internetverbindung mit 16 Mbit/s.

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Die möglichen Internetgeschwindigkeiten sehen sehr ähnlich aus, wie die Schulen aktuell angeschlossen sind.

In der Kleinen Anfrage des Abgeordneten Mario Czaja ist zu erkennen, dass der Bezirk im November bei der Telekom die damals schnellsten Tarife bestellt hat.

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Lediglich an 3 Schulgebäuden ist heute noch schnelleres Internet bestellbar. Das hat wahrscheinlich damit zu tun, dass meine Abfrage der Geschwindigkeitsdaten ein paar Wochen später erfolgt ist.

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Spandau

Spandau sieht komplett anders aus. Dreiviertel der Schulen sind mit sehr schnellen Internetanschlüssen angebunden. Die meisten Schulen sind mit 1 Gbit/s versorgt, die anderen mit 500 MBit/s.

Bei 25% der Schulen steht "z.Zt. kein geeignetes Kabelnetz" im Beschreibungstext. Aus dem Text wird nicht ersichtlich, wie schnell der Internetanschluss an den Schulen tatsächlich ist. Er deutet aber an, dass der Bezirk einen anderen Weg genommen hat.

Vor über zwei Jahren wurde entschieden, dass die Schulen in Spandau über das TV-Kabelnetz von Vodafone mit Internet versorgt werden sollen. Das bringt die meiste Download-Geschwindigkeit und macht aktuell die ungleiche Internet-Verteilung in Berlin aus.

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Der Vergleich mit der Telekom ist interessant, aber wie zu erwarten kann er nicht an die Geschwindigkeiten vom Internet über die TV-Kabel heran reichen. Das sind zwei komplett unterschiedliche Wege.

Die Bemerkung "z.Zt. kein geeignetes Kabelnetz" lässt offen, ob die anderen Schulen über das Netz der Telekom angeschlossen sind.

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Berlin

Das ist Berlin! (Vorsicht, die Karte könnte sich jetzt langsamer aktualisieren)

3 Bezirke haben flächendeckend schnelles Internet. Breitband-Internet gibt es nur in Spandau und an 2 weiteren Schulen in Berlin. 42% der Schulen haben kein vernünftiges Internet. Auch ohne eine Pandemie sind digitale Lernformate so schwer umsetzbar.

So sehr in dieser Karte auf die Geschwindigkeit von 1 Gbit/s geschaut wird, ist das immer noch zu wenig. Eine Schule mit 1600 Schülerinnen und 200 Lehrerinnen kann mit 1 Gbit/s nicht ausreichend schnell arbeiten. Eine Geschwindigkeit von ca 50 Mbit/s pro Klasse sollte angestrebt werden.

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Das ist Berlin aus Sicht der Telekom.

Viele Schulen könnten auch heute schon mit schnellen Internetverbindungen versorgt werden. Mit Glasfaser sind aber die wenigsten Schulen anschließbar.

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3. Dezember 2020, von Thomas Tursics

Diese Webseite zeigt die aktuell verfügbare und die maximal mögliche Internetanbindung Berliner Schulen. Dazu wurde für jede Schule und allen Filialen über die Webseite der Telekom die maximalen Geschwindigkeit ermittelt. Die aktuellen Geschwindigkeiten wurden vom Abgeordneten Mario Czaja in Kleinen Anfragen abgerufen:
Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Mitte, Neukölln, Pankow, Reinickendorf, Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg, Treptow-Köpenick.
Die Rohdaten können heruntergeladen werden. Die Webseitenquelltexte können Sie auf github ansehen und frei (MIT-Lizenz) verwenden.
Entwickelt von Thomas Tursics. Elternvertreter, Mitglied im Landeselternausschuss Berlin (LEA) und Sprecher AG Digitalisierung des LEA.
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